Beiträge mit dem Schlagwort: Norwegen

Der okkupierte Alltag. Leben im besetzten Norwegen und Dänemark 1940-1945

Im Wintersemester 2014/15 fand am Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin ein studentisches Tutorium unter dem Titel Der okkupierte Alltag. Leben im besetzten Norwegen und Dänemark 1940-1945 statt. Die Organisation und die Leitung wurden von den Masterstudierenden Markus Fischer und Matthias Parschauer übernommen. Das Tutorium wurde hauptsächlich von engagierten Bachelorstudierenden des Studiengangs Skandinavistik/ Nordeuropa-Studien besucht.Ziel des Kurses war es, das Alltagsleben in den vom Deutschen Reich besetzten Ländern Norwegen und Dänemark mit Hilfe von zeitgenössischen Quellen aufzuspüren.

Zu Beginn des Kurses erarbeiteten sich die Kursteilnehmenden einen inhaltlichen Überblick über den Verlauf des Zweiten Weltkrieges in den okkupierten Ländern. Anschließend wurden Quellen wie Tagebücher, Fotos, Propagandafilme, Radiosendungen und weitere schriftliche Dokumente quellenkritisch aufgearbeitet und diskutiert. Die Vorgehensweise war stets vergleichend, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten in beiden Ländern und denen zugrunde liegenden Ursachen herauszuarbeiten.

Dass eine große Anzahl von Quellen zu Rate gezogen werden konnte, ist nicht zuletzt durch das Internet möglich gewesen. Derzeit werden insbesondere im nordeuropäischen Raum historische Quellen digitalisiert und für Forschende zugänglich gemacht. Im Laufe des Semesters wurden von den Studierenden die digitalisierten Quellen sowie ein Überblick über die Forschungsliteratur zu der Epoche in einer Datenbank gesammelt, die den Beteiligten auch über den Kurs hinaus zur Verfügung steht.

Die teilnehmenden Studierenden haben im Rahmen des Tutoriums eine selbst gewählte Quelle kritisch in einem Referat vorgestellt. Am Ende des Kurses wurde ihnen die Möglichkeit angeboten, ihr Thema in einem Artikel auf dem Eisbrecher Blog vorzustellen. In den nächsten Wochen werden daher Einträge auf dieser Seite veröffentlicht werden, die im direkten Zusammenhang mit dem Tutorium entstanden sind.

Matthias Parschauer & Markus Fischer, April 2015

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Gesicht geben

© Andrea Gjestvang | Agentur MOMENT

© Andrea Gjestvang | Agentur MOMENT

Norwegen, 22. Juli 2011 – ein Tag, der für immer im kollektiven und persönlichem Gedächtnis verankert sein wird. Bei einem Bombenanschlag im Regierungsviertel Oslos sterben acht Menschen. Wenige Stunden später werden 69 Jugendliche auf der Insel Utøya getötet. Während die Person Anders Bering Breivik im Vordergrund des medialen Interesses stand, widmete sich die Fotografin Andrea Gjestvang den Überlebenden. Weiterlesen

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Der Ministerpräsident gefällt mir

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Bild: Enoc vt via Wikimedia Commons

Facebook ist das wohl bekannteste Soziale Netzwerk der Welt. Mittlerweise dient es aber nicht mehr nur zur privaten Kontaktpflege, sondern wird immer mehr zum Werbemedium für Unternehmen. Kein Wunder also, dass auch Politiker Facebook für sich entdeckt haben, um potenzielle Wähler zu mobilisieren. Wie im ersten Blogartikel unserer Kategorie „Politiker im Web 2.0“ festgestellt, können die Aktivitäten der Politiker auf Facebook jedoch sehr unterschiedlich ausfallen. Welcher Politiker in Nordeuropa am meisten gefällt und wie die Informationen von Facebook wissenschaftlich genutzt werden können, soll nun dieser Beitrag klären.

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Neue Zugänge zu Fremdsprachen dank Web 2.0

Sprachen lernen ist ohne Zweifel wichtig in der heutigen Zeit. Allein mit Englischkenntnissen  beeindrucken wir heute jedoch niemanden mehr. Die Beherrschung einer zweiten oder dritten Fremdsprache ist sowohl in beruflicher, als auch in universitärer Hinsicht in jeder Fachrichtung unabdingbar geworden. An der Universität ermöglichen sprachwissenschaftliche Fakultäten oder Einrichtungen wie das Sprachenzentrum der HU darüber hinaus gezielt das Erlernen unterschiedlichster Sprachen. So ist es auch am Nordeuropa-Institut: Schwedisch, Isländisch oder vielleicht auch Finnisch – Was darf es sein? Weiterlesen

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Wissenschaft und Studium mit Facebook?!

Die Humboldt-Universität
auf Facebook

Facebook ist mit etwa 900 Millionen Nutzern weltweit das wohl größte soziale Netzwerk. Nahezu jeder Student besitzt heutzutage einen Account, doch im Alltag an Deutschlands Universitäten wird dieses Medium kaum genutzt, zumindest nicht außerhalb der privaten Kommunikation. In anderen Ländern Europas sieht das völlig anders aus: So bietet die London School of Business and Finance auf Facebook ein Programm für Masterstudenten an. Online werden Videovorlesungen abgehalten, Fallstudien präsentiert und Podiumsdiskussionen organisiert.

Derart neue Wege beschreitet man nicht einmal in Weiterlesen

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