Web 2.0-Tools

Die Okkupationszeit Norwegens im Internet

Quisling und Terboven

Vidkun Quisling und Josef Terboven vor einer Hirden-Abteilung.
(CC-by-Riksarkivet, Norway)

Was wird erinnert? Wie wird erinnert? Wer erinnert? Wo wird erinnert?

Diese zentralen Leitfragen werden uns bei der Auseinandersetzung mit aktueller Erinnerungskultur dirigieren. Wir spezialisieren uns auf norwegische Internetseiten als Erinnerungsort und werden in den kommenden Wochen verschiedene Homepages von sowohl privater als auch institutioneller Basis hinsichtlich ihrer Brauchbarkeit als geeignete Quelle zur Analyse von Erinnerungskultur im Internet untersuchen.

Da das Internet ein derart großer, ständig fließender und kaum fassbarer Raum ist, ist es wichtig, eine genaue Quellenanalyse zu betreiben. Unter Anderem werden wir dabei den Fokus auf die technischen Angaben der jeweiligen Seiten, den Aufbau und die Struktur, das Design und die Inhalte legen. Diese werden dann in Beziehung zueinander gesetzt und es werden Eindrücke und mögliche Absichten betrachtet. Werden bestimmte Geschehnisse erwähnt? Werden andere Ereignisse (bewusst) nicht erwähnt? Was für versteckte Aussagen liefern ein gewähltes Webdesign und bestimmte Inhalte?

Dies sind Fragen, die wir in den kommenden Wochen anhand einzelner Stichproben versuchen zu klären.

Wir vertreten die These, dass es problematisch ist, norwegische Internetseiten über den Zweiten Weltkrieg als Quelle und Erinnerungsort zu verwenden, da es ihnen zumeist aufgrund von ungewollter Verharmlosung an Seriosität mangelt. Inwieweit dies nur der erste Eindruck sein kann, wird sich durch unsere kommenden Beiträge klären.

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Die Zukunft der Musikbranche – Streaming-Dienste

Spotiy

Spotiy

Platten sind retro, CD’s schon wieder out und Musicdownload überholt. Napster, simfy, Spotify & Co., sogenannte Streaming-Dienste, sind nun das must have. Während Schweden bereits 82 Prozent der digitalen Umsätze mit Online-Streaming macht, steckt die Musikbranche in Deutschland diesbezüglich noch in den Kinderschuhen … Weiterlesen

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Google Art Project

The Starry Night (1889) von Vincent Van Gogh MoMa, The Museum of Modern Art

The Starry Night (1889)
von Vincent Van Gogh
MoMa, The Museum of Modern Art

Sie wollten schon immer einmal die Kunstsammlung des Museum of Modern Art  in New York besichtigen? Das Art Project der weltgrößten Suchmaschine google macht es möglich… ohne dazu selbst in der Stadt zu sein. Weiterlesen

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Bloggen für die eigene Stadt!

Marcus Hansson auf flickr.com

 Literaturszene befördert neuen Austausch in Stockholm!

In einem Gemeinschaftsprojekt zwischen der Stockholmer Stadsbiblioteket, Stadsmuséet und Stockholmskällan werden mit Hilfe von verschiedenen Blogs die Geschichte und Geschichten der Stadt Stockholm festgehalten. Ziel ist es, einen Austausch mit den Bürgern der Stadt zu schaffen. Hier werden auf unterschiedlichen Ebenen ganz viele Bereiche der Literatur angesprochen und diskutiert. Jeder Einzelne soll sich dazu aufgerufen fühlen, mitzumachen und seine individuelle Geschichte zu erzählen oder Kritik an den Institutionen zu leisten. Engagierte Partizipation auf kultureller Ebene!

Die drei literarischen Institutionen der Stadt Stockholm führen mit unterschiedlichen Blogs eine neue Art von Kommunikation an und begründen neue Wege. Ein Vorbild für alle Arten von Institutionen in Europa und den Rest der Welt? Denkbar wäre es.

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Twitter in der Wissenschaft

Twitter wurde im Laufe einer kurzen Zeit zu einer der populärsten… Halt! Genau. Was ist eigentlich Twitter? Ist das wirklich ein soziales Netzwerk, oder eher eine Kommunikationsplattform? Wobei – ein Online-Tagebuch wäre auch nicht schlecht. Darüber lässt sich selbstverständlich stundenlang diskutieren, je nachdem, zu welchem Zweck die Anwendung benutzt wird. Die Frage, mit der man sich heute immer häufiger auseinandersetzt, lautet, ob man Twitter in der wissenschaftlichen Arbeit verwenden kann und, wenn schon, in welchem Maße. Was sind die Nach- und Vorteile? Weiterlesen

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Neue Zugänge zu Fremdsprachen dank Web 2.0

Sprachen lernen ist ohne Zweifel wichtig in der heutigen Zeit. Allein mit Englischkenntnissen  beeindrucken wir heute jedoch niemanden mehr. Die Beherrschung einer zweiten oder dritten Fremdsprache ist sowohl in beruflicher, als auch in universitärer Hinsicht in jeder Fachrichtung unabdingbar geworden. An der Universität ermöglichen sprachwissenschaftliche Fakultäten oder Einrichtungen wie das Sprachenzentrum der HU darüber hinaus gezielt das Erlernen unterschiedlichster Sprachen. So ist es auch am Nordeuropa-Institut: Schwedisch, Isländisch oder vielleicht auch Finnisch – Was darf es sein? Weiterlesen

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Wikis, Wikipedia & Wissenschaft

Flickr CC BY-NC 2.0
Graphic by Octavio Rojas

Wikipedia ist allgegenwärtig. Das kostenlose Online-Nachschlagewerk hat sich seit seiner Gründung (2001) zu einem echten Dauerbrenner und zum bekanntesten Wiki entwickelt. Wikipedia existiert mittlerweile in 285 Sprachversionen [Stand April 2012] und allein in der deutschsprachigen Version finden sich derzeit 1.423.014 Artikel. Die Vorteile von Wikipedia im Vergleich zu gedruckten Enzyklopädien scheinen auf der Hand zu liegen: enorme Kostenersparnis und örtlich unbegrenzte Verfügbarkeit dank Notebook, Smartphone oder Tablet-PC. Natürlich ist Wikipedia nicht das einzige digitale Nachschlagewerk. Mittlerweile sind alternativ dazu auch weitere internet- oder softwarebasierte Lexika und Nachschlagewerke verfügbar (Brockhaus, Duden, Encyclopaedia Britannica etc.), doch der Popularität von Wikipedia hinken sie eindeutig hinterher. Der Erfolg von Wikipedia ist jedoch nicht allein durch Kostenersparnis und Verfügbarkeit zu erklären, sondern durch das grundsätzliche Funktionsprinzip von Wikipedia (und natürlich aller anderen Wikis auch!). Jede(r) kann Artikel in Wikipedia verfassen und verändern. Dazu bedarf es lediglich Weiterlesen

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Wissenschaft und Studium mit Facebook?!

Die Humboldt-Universität
auf Facebook

Facebook ist mit etwa 900 Millionen Nutzern weltweit das wohl größte soziale Netzwerk. Nahezu jeder Student besitzt heutzutage einen Account, doch im Alltag an Deutschlands Universitäten wird dieses Medium kaum genutzt, zumindest nicht außerhalb der privaten Kommunikation. In anderen Ländern Europas sieht das völlig anders aus: So bietet die London School of Business and Finance auf Facebook ein Programm für Masterstudenten an. Online werden Videovorlesungen abgehalten, Fallstudien präsentiert und Podiumsdiskussionen organisiert.

Derart neue Wege beschreitet man nicht einmal in Weiterlesen

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Blogosphäre und Wissenschaft – eine erfolgreiche Ehe?

Blogoschaft & Wissen(s)sphäre
CC-BY-NC-SA Jan Hecker-Stampehl

Die Frage, die in den letzten Jahren häufig diskutiert wird, lautet: Können Blogbeiträge als ein guter Träger für wissenschaftliche Inhalte dienen? Unter den vielen Vorteilen von Blogs, die einem sofort einfallen, ist ihre leichte Zugänglichkeit, was in der heutigen Welt von großer Bedeutung ist. Ein paar Klicks sind ja schneller und einfacher, als stundenlang in der Bibliothek durch Bücher zu blättern. Auch für den Blog-Autor selbst ist die Aufgabe viel einfacher geworden. Wissenschaftler und Fachleute aus verschiedenen Bereichen können ohne große Mühen und Kosten ihre Texte für die Öffentlichkeit zugänglich machen. Und was am wichtigsten ist, sie brauchen keine besonderen Fähigkeiten oder Computer-Kenntnisse. Auch die technische Form der Blogbeiträge ist sehr praktisch für die Wissenschaft: die Möglichkeit, lange Texte mit einer unbegrenzten Anzahl von Zeichen zu veröffentlichen. Wahrscheinlich die attraktivste Eigenschaft der Blogbeiträge ist Weiterlesen

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YouTube für die Uni?

Wikimedia Commons
CC-BY-SA Holger.Ellgaard

Längst ist es nicht mehr aus dem Kanon der privaten Internetbenutzung wegzudenken – das Videoportal. Nun ja, vermutlich benutzt niemand mehr den Begriff „Videoportal“. Sollte man nicht gleich „Youtube“ oder „Clipfish“ oder „MyVideo“ sagen? Schließlich klicken wir weltweit jeden Tag kostenfrei, wann wir es wollen, wo wir es wollen, um die 100.000 Clips in solchen Portalen an, allen voran bei Marktführer Youtube. Unbedarft sehen wir Musikclips – sofern sie nicht gerade gesperrt wurden – , führen uns die besten Szenen aus Film und Fernsehen wieder und wieder zu Gemüte oder verfolgen die privaten Videobeiträge anderer User zu unseren persönlichen Lieblingsthemen. User generated Content (UGC) heißt das Stichwort! Beinahe regelmäßig machen uns Freunde, Bekannte oder Kollegen auf skurrile oder interessante Clips aufmerksam: „Hast Du schon gesehen …?“ „Nein?“ Um privat mitreden zu können, Weiterlesen

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