Geschichte mobil erleben

Mit dem Smartphone Geschichte mobil erleben – zum Beispiel durch QR-Codes

Einmal mit der Zeitmaschine zurück in vergangene Tage und längst verschwundene Welten erkunden – der Traum aller Geschichtsinteressierten. Dank neuester Technologie innerhalb der mobilen Kommunikation ist das interaktive Erleben von historischen Ereignissen und längst zerstörter Bauwerke ein Stück näher gerückt. Nicht zuletzt Institutionen zur Geschichtsvermittlung wie Museen können ihre Ausstellungen dadurch multimedial erweitern, wie auch eine App des Freilichtmuseums “Den Gamle By” zeigt.

Immer mehr QR-Codes zum Einscannen mit dem Smartphone oder Tablet finden sich an Informationstafeln in Museen oder an öffentlichen Plätzen. Die abzurufenden Anwendungen mit Texten, Fotos und Videos bieten dem Besucher zusätzliches Infomaterial und machen Museumsbesuche zum interaktiven Abenteuer.

Ebenso werden Spaziergänge zum Erlebnis, wenn man bestimmte Apps installiert hat. Durch die vom Smartphone übermittelten GPS-Daten können beispielsweise Gebäude, die sich in der Nähe befinden, oder Begebenheiten, die im Umkreis stattgefunden haben, angezeigt werden. Smartphone-Besitzer können so auf Erkundungstour gehen und etwaige Überbleibsel der Vergangenheit finden.

Ein skandinavisches Beispiel für eine Geschichts-App ist „Aarhus Street Museum“ vom Freilichtmuseum Den Gamle By in Aarhus. Dem Anwender wird ein von Google generierter Stadtplan mit Hinweisen angezeigt. Klickt man auf diese, öffnen sich Informationen zu bestimmten Gebäuden oder Plätzen, wodurch die Stadtgeschichte samt Veränderungen der letzten 150 Jahre multimedial nachempfunden werden kann, wie auch im folgenden Video deutlich wird:

Eine weitere Technologie lässt Smartphone-Nutzer schließlich gänzlich in andere Welten eintauchen: Programme, die mit Augmented Reality ausgestattet sind,  können Mischwelten aus der Vergangenheit und der Gegenwart auf das Display erzeugen.  So wird beispielsweise die Berliner Mauer ins heutige Stadtzentrum simuliert.

Dank Apps, QR-Codes und der Augmented Reality erreicht die Geschichtsvermittlung eine neue Dimension, in der Lerninhalte interaktiv und für alle Altersklassen interessant gestaltet werden können – zumindest virtuell steht einer Zeitreise also nichts mehr im Wege!

Weiterführende Informationen:

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